Organotherapie



Die meisten Krankheiten bei Mensch und Tier werden von bestimmten morphologischen und molekularen Veränderungen begleitet, die teilweise so spezifisch sind, daß eine Diagnose aufgrund von histologischen Untersuchungen allein nicht möglich ist. Die klinische Chemie führt uns ebenfalls in die Richtung der einzelnen Zelldefekte. Es scheint logisch, die Defekte in den Zellen rückgängig zu machen, indem man die einzelnen Komponenten, die die Zelle braucht, um sich zu reparieren aus gesunden Zellen zuführt, damit das kranke Organ wieder voll funktionsfähig wird.

Dieses therapeutische Konzept, dem kranken Organ Elemente aus identischen, gesunden Organen zu geben, ist nicht neu. Es kann bis ins Altertum zurückverfolgt werden.
Die Zelltherapie macht von den natürlichen Regulations- uns Stoffwechselsubstanzen Gebrauch, die in Mensch und Tier sehr ähnlich sind. Behinderte Stoffwechselvorgänge
werden durch physiologische Unterstützung normalisiert. Der Grundsatz der Organotherapie ist einfach: sie braucht die Zusammensetzung von Biomolekülen für die Behandlung oder Revitalisierung der defekten Zellen. Die Zusammensetzung richtet sich nach den Symptomen und der Organismus bekommt genau das, was er braucht.

Die Therapie erfolgt nach isopathischen Regeln (Herz heilt Herz, Niere heilt Niere -
Paracelsus).
Eingesetzt werden bei der Organotherapie Substanzen, die aus tierischen Organen, Organteilen, Zellen und Zellteilen gewonnen werden.

Die Organotherapie wird hauptsächlich bei Organschwächen und degenerativen Erkrankungen angewendet.
Therapieverfahren