Schlangenenzymtherapie


Die Schlangengifttherapie ist eine Enzymtherapie, die beinahe von allen Kulturen schon seit Jahrtausenden betrieben wird.
Schlangengifte haben zwischen 35 und 50 verschiedene Enzymarten, die in der entsprechenden Dosierung als Heilmittel angewendet werden können.
Zur Gewinnung der Wirkstoffe werden Viper, Natter, Kobra, Buschmeister, Mokassin- und Klapperschlange "gemolken".
Danach werden in einem aufwendigen Verfahren die allergieauslösenden Eiweißverbindungen der Enzyme weitgehend entfernt und der Giftgehalt bis zu einer unschädlichen Konzentration reduziert.
Die verschiedenen Enzyme des Schlangendrüsensekrets wirken korrigierend auf Störungen des menschlichen Enzymsystems.
Mit der Zufuhr der Schlangenenzyme lassen sich deshalb Krankheiten behandeln, die durch fehlende oder zu geringe Enzymaktivitäten entstehen.
Die Anwendung der Schlangengifttherapie ist weit gestreut, bewirken sie doch tiefgreifende biochemische Veränderungen.

Die Anwendung ist hauptsächlich angezeigt bei:

Komplementärverfahren bei Tumorerkrankungen
Allergischen Erkrankungen
Autoimmunerkrankungen
TherapieverfahrenEnzymtherapie