Schröpftherapie


Schröpfen zählt zu den tradionellen jahrtausende alten Heilmethoden, die insbesondere zur Behandlung von Verspannungen und Rückenproblemen eingesetzt wird.

Ziel der Schröpftherapie ist zum einen die Ausleitung und Entgiftung, zum anderen die Anregung der Selbstheilungskräfte des Organismus.

Schröpfzonen sind vor allem die Reflexzonen am Rücken, aber auch andere Bereiche, die auffällig geworden sind.

Man unterscheidet 2 Möglichkeiten:

1. das blutige Schröpfen:

Hier wird vor dem Aufsetzen des Schröpfkopfes der entsprechende Hautbezirk mit einer Blutlanzette angeritzt.
Durch die Sogwirkung gelangt Blut in den Schröpfkopf. Ist das Glas halbwegs mit gefüllt, wird es wieder abgenommen.

2. das trockene Schröpfen

Vor dem Aufsetzen des Schröpfkopfes wird der entsprechende Hautbezirk mit einer Schröpfsalbe eingerieben.
Das Glas verbleibt etwa 15 - 20 Minuten auf der Haut. Es bildet sich an der Schröpfstelle ein Bluterguß.
Durch die entstehende Mehrdurchblutung wird die entsprechende Reflexzone angeregt.

Die Schröpftherapie wird hauptsächlich bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und bei Verspannungs- und Schmerzzuständen angewandt.
TherapieverfahrenAschner Ausleitungblutiges Schröpfentrockenes Schröpfen