Sauerstoff - Mehrschritt - Therapie


Sauerstoff ist die Schlüsselsubstanz für alle Lebensprozesse des menschlichen Körpers. Der Organismus kann nur bei ausreichender Sauerstoffzufuhr optimal funktionieren.Stress und Bewegungsmangel, Umweltgifte, Krankheiten und zunehmendes Alter lassen den Sauerstoffgehalt im Blut sinken. Auch Unfälle und psychische Schocks können als Stressfaktoren zu lang anhaltenden Sauerstoffeinbußen führen. Etwa vom 30. - 50 Lebensjahr reduziert sich der Sauerstoffanteil im Blut um 25 - 30 %, und er sinkt kontinuierlich weiter mit zunehmenden Alter (n. Ardenne).

Auf einen Sauerstoffmangel zurückführen lassen sich zum Beispiel häufige Müdigkeit, allgemeines Schwächegefühl, Konzentrationsstörungen, Sehstörungen und andere Beschwerden.
Forschungen haben gezeigt, dass ein zu geringes Sauerstoffangebot eine Vorbedingung für Herzinfarkt
und Schlaganfall sein kann.
Die Anwendung des Sauerstoffs in der Notfallmedizin gehört schon seit langem zur Routine.
Die Notwendigkeit dieser Anwendung und die unmittelbaren Erfolge in diesem Zusammenhang sind unbestritten.
Um Sauerstoffdefizite im Organismus auszugleichen, hat Professor Manfred v. Ardenne (1907 -1997)
in den 70 er Jahren die sogenannte "Sauerstoff - Mehrschritt - Therapie" entwickelt. Wie der Name schon sagt, besteht dieses Therapieverfahren aus mehreren Schritten. Zuerst bekommt der Patient ausgewählte Vitamine und Mineralien, deren Wirkung es ist, die Sauerstoffverwertbarkeit in Körperzellen und Geweben zu erhöhen. Ca 30 Minuten nach der Einnahme der Substanzen folgt die Sauerstoffinhalation, durch die
eine Erhöhung des Sauerstoffpartialdruckes im Blut erzielt wird. Der letzte Schritt der Behandlung ist,
dass der Patient sich möglichst sofort nach der Sauerstoffaufnahme eine halbe Stunde lang flott bewegt, um die Durchblutung im ganzen Körper anzuregen.
Die Therapie dauert pro Sitzung etwa 1 Stunde und sollte täglich oder 3 x wöchentlich über einen
Zeitraum von mindestens 5 - 15 Tagen durchgeführt werden.
Das Wirkungsprinzip des Behandlungsverfahrens beruht laut Prof. v. Ardenne auf dem sogenannten Schalteffekt. Bei der Inhalation von reinem Sauerstoff kommt es zu einem Abschwellen der Zellen an
den Gefäßinnenwänden und zu einer Weitstellung der kleinen Arterien, wodurch die Mikrozirkulation
des Blutes nachhaltig gefördert wird.
Die für den Körper außergewöhnlich konzentrierte Zufuhr von Sauerstoff führt nicht nur zu einem scheinbar kurzfristigen Effekt, sondern konditioniert den Organismus auch dahingehend, dass er auch lange nach Abschluss der Therapie nach mehr Sauerstoff verlangt. Er hat sozusagen aus dieser Erfahrung gelernt
und wird sich nun auch ohne künstliche Zufuhr den Sauerstoff aus der Luft holen und in die Zellen schicken.
Die Sauerstoffbehandlung erhöht nachhaltig den Ernergiestatus und verbessert das Sauerstoffniveau beim Gesunden bis auf 130 % und beim chronisch kranken Menschen bsi auf 230 % vom anfangs gemessenen  Wert.


Besonders bewährt hat sich die Sauerstofftsubtitutionstherapie kombiniert mit der Magnetfeldtherapie, der H.O.T.oder der Ozontherapie (siehe Seiten Magnetfeldtherapie, H.O.T. oder Ozontherapie).

Die Sauerstoff - Mehrschritt - Therapie wird hauptsächlich bei Sauerstoff - Mangelerkrankungen, zu einer
Stärkung der Vitalfunktionen und in der Geriatrie angewandt.
TherapieverfahrenIOT (Sauerstoff)